Zeitmanagement: Auf den letzten Drücker …

Tun Sie sich das nicht an! Das ist natürlich leicht gesagt. Niemand plant bewusst, mit seiner Masterarbeit erst in der Nacht vor dem Abgabetermin fertigzuwerden. Natürlich gibt es viele Gründe, warum das trotzdem passiert. Manche bekommen erst unter Zeitdruck den richtigen Kick, arbeiten dann fieberhaft bis zur letzten Minute … und sind am nächsten Morgen physisch und psychisch am Ende. Erst recht, wenn es dann noch Computerprobleme gibt – die sich in solchen Situationen gravierend auswirken können oder nicht rechtzeitig beheben lassen. Man muss es deutlich sagen: Die Tücke steckt im Detail. Wer eine Nacht durchgemacht hat und mit den Nerven am Ende ist, kann schon von einem leicht zu behebenden Papierstau im Drucker an den Rande des Wahnsinns gebracht werden.

Auch für den Lektor ist das nicht ganz einfach: Denn kein Lektor wird und kann am Wochenende seine Schwiegereltern ausladen, weil die Arbeit nun doch nicht wie geplant am Donnerstagmittag, sondern erst am Sonntag fertig wird.

Doch wie soll man solche Situationen vermeiden? Eine präzise, kleinteilige Zeitplanung kann ebenso helfen wie eine realistische Selbsteinschätzung. Es ist illusorisch, von sich selbst zu erwarten, dass man in einer Woche 50 Seiten schreiben kann. Realistischer sind zwei Seiten am Tag. Besonders wichtig: sich selbst eine Deadline setzen, und zwar drei Tage vor dem Abgabetermin – und das in der Zeitplanung berücksichtigen. Dann, und nur dann wird man die Arbeit entspannt abgeben.