Abschlussarbeit ohne Stress: Tipps für ein gelungenes Zeitmanagement

Eine Abschlussarbeit zu schreiben: Das kann wie ein langer Weg sein, auf dem man kontinuierlich voranschreitet. Mal gemächlich, mal zügig, mit verdienten Ruhepausen. Damit das funktioniert, braucht man einen Zeitplan. Denn wenn man alles auf den letzten Drücker erledigt, wird aus dem Projekt schnell ein gefährlicher Hochseilakt. Man zittert sich ans Ziel, stets droht der Absturz, und wenn man es am Ende geschafft hat, ist man zwar erleichtert, doch man hat seit Tagen nicht mehr die Sonne gesehen und ist mit den Nerven am Ende.

Einen Zeitplan erstellen

Doch das lässt sich leicht vermeiden. Man braucht dazu einen Projektplan. Zunächst sollte man sich Fristen für die großen Arbeitsabschnitte setzen (Literaturrecherche bis zum …, Rohfassung fertig am …). Danach folgt eine detaillierte Planung der einzelnen Schritte. Kleine Ziele sind leichter zu erreichen als große. Wenn im Zeitplan steht Bis zum 15.6. den Hauptteil der Arbeit schreiben, weiß man meist trotzdem nicht, wie man anfangen soll. Wenn man sich selbst konkrete Anweisungen gibt (Bis morgen Abend die Rohfassung von Abschnitt 1.2.1 schreiben!), ist es viel einfacher. Wichtig ist, dass die Ziele realistisch sind. Sonst droht Frustration.

Sich Pausen gönnen

Frustrationen lassen sich vor allem durch eine realistische Sicht der Dinge vermeiden. Man darf nicht von sich selbst erwarten, dass man zwölf Stunden am Stück konzentriert arbeiten kann. Gönnen Sie sich also Pausen und freie Wochenenden. Es gibt keinen Grund, wegen einer Abschlussarbeit seine sozialen Kontakte zu vernachlässigen. Und schauen Sie auch, zu welcher Tageszeit Ihre Konzentration am höchsten ist: Wer frühmorgens konzentriert schreibt, kann nachmittags ruhig erstmal eine Pause machen und danach ein paar leichtere Routinearbeiten erledigen.

Eins nach dem anderen erledigen

Wenn ein Arbeitsschritt erledigt ist, beginnt man mit dem nächsten. Das klingt banal, doch tatsächlich ist die Versuchung groß, noch einmal zum Geschriebenen zurückzukehren, es zu verbessern, etwas hinzuzufügen … Auf diese Weise wird man nie fertig. Zwei Durchgänge muss man für eine wissenschaftliche Arbeit ohnehin einplanen, auch drei sind durchaus realistisch. Genug Zeit also, um Revisionen später durchzuführen.

Am Ende genug Zeit einplanen

Am Ende muss genug Zeit übrig sein. Denn gerade da lauern viele Störfaktoren. Bei der Formatierung könnte was schiefgehen, im Copy-Shop taucht ein Problem auf. Zwei Tage vor Abgabe ist das eine Kleinigkeit, zwei Stunden vor Abgabe ein Weltuntergang. Wer sowas von vornherein einplant, kann seine Arbeit entspannt abgeben.